„Frieden ist mehr als ein Waffenstillstand – er bedeutet Sicherheit, Teilhabe und ein Leben ohne Angst.“ Dieses Zitat eines Teilnehmers des internationalen Jugendaustauschs „Youth4Peace“ verdeutlicht die Überzeugung, mit der sich achtzig junge Erwachsene aus 26 Ländern im Mai 2025 in Berlin versammelten. Gemeinsam setzten sie ein starkes Zeichen für Demokratie, Menschenrechte und internationalen Dialog – und wurden gehört: Im Rahmen des Programms führten sie Gespräche mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesjugendministerin Karin Prien und übergaben ihre selbst entwickelte youth4peace-Agenda. Die Begegnungswoche stand im Zeichen der aktiven Auseinandersetzung mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Frieden und Demokratie. In Workshops, Gesprächen mit Zeitzeugen und kreativen Formaten entwickelten die Teilnehmenden Visionen und Forderungen für eine friedlichere Welt. Viele der jungen Erwachsenen haben eigene Erfahrungen mit Krieg, Diskriminierung oder politischer Unterdrückung gemacht. Ihr Engagement – sei es in der politischen Bildung, im Kampf für Menschenrechte oder im Umgang mit sozialer Ausgrenzung – verleiht ihren Perspektiven besondere Tiefe und Dringlichkeit.
Am 12. November 2025 wurde in Berlin die Ausstellung „Youth4Peace – United voices: Future choices!“ eröffnet. Mit einer eindrucksvollen Augmented-Reality-Dokumentation wurden Stimmen junger Menschen für Frieden und Demokratie lebendig. Die Teilnehmer*innen sprachen mit dem Publikum über ihre Erfahrungen und Ideen. Organisiert wurde das Projekt gemeinsam von neun internationalen Jugendorganisationen.