Außerschulische Bildung 1/2026

Neue „Mitte-Studie 2024/25“ der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienen

Die repräsentativen „Mitte-Studien“ der Friedrich-Ebert-Stiftung geben alle zwei Jahre Auskunft über die Verbreitung, Entwicklung und Hintergründe rechtsextremer, menschenfeindlicher und antidemokratischer Einstellungen in Deutschland. Die aktuelle Ausgabe unter dem Titel „Die angespannte Mitte“ ist Anfang November 2025 erschienen und blickt auf die Normalisierung des Rechtsextremismus und aktuelle Entwicklungen in Zeiten globaler Verunsicherungen.

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist demokratisch eingestellt und äußert Sorgen wegen des zunehmenden Rechtsextremismus. Gleichzeitig ist jedoch in der Mitte der Gesellschaft eine Normalisierung bezüglich bestimmter antidemokratischer und menschenfeindlicher Aussagen zu beobachten. Schwerpunkte befassen sich mit dem Einfluss von Bildung, Schule und Erziehung auf die Entstehung oder Bekämpfung von Rechtsextremismus sowie mit Herausforderungen einer sozialverträglichen Transformation auf dem Land, in der Stadt und beim Klimaschutz. Politische Gewalt, antifeministische Einstellungen oder libertäre-autoritäre Haltungen sind weitere Fokusthemen.

Die Autor*innen der Studie möchten die Interpretation der Daten als ein Diskussionsangebot verstehen – zum Beispiel darüber, wie nützlichkeitsorientiert unser gesellschaftlicher Blick auf Menschen ist, die aus sehr verschiedenen Gründen solidarische Unterstützung von der Gemeinschaft benötigen.

Quelle, weitere Informationen und Download (Projektwebsite): www.fes.de/mitte-studie